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Gurke, Matcha, Süßkartoffel: Auf Entdeckungsreise durch Kyoto

Veröffentlicht: 12.03.2024

Unser erster Tag in Kyoto sollte eine große Entdeckungstour werden. Zu Fuß ging es vom Hotel aus los. Wir haben unsere Unterkunft extra zentral gewählt, damit wir die meisten Dinge zu Fuß abklappern können. 

Kyoto wird manchmal auch die Stadt der 1000 Tempel genannt. Und der Name kommt natürlich nicht von ungefähr. Es gibt zahlreiche Tempel und Schreine in der Stadt. Der eine schöner als der andere. 

Zumindest einige davon wollen wir uns natürlich anschauen, während wir hier sind. Einer der berühmtesten ist der Kiyomizu-Dera. Von dort oben hat man eine wunderbare Aussicht auf die Stadt. Dieser Tempel war unser erster Stopp und war wirklich sehr sehr schön. 

Nachteil: es war auch sehr sehr voll. Zum Glück schlief Kian unter seinem Tuch, während wir uns durch die Gassen zum Tempel drängten. 

Das Gute ist: egal was man besichtigt, die meisten Menschen bleiben immer ganz am Anfang stehen und gehen nicht weiter. Wir gehen immer die gesamte Anlage ab und finden so oft Teile, die menschenleer sind. 

Unser zweiter Stopp führte uns in das berühmte Geisha Viertel Gion. Heutzutage trifft man dort keine Geishas mehr und auch das fotografieren ist dort teilweise verboten, weil die Geishas von den Touristen regelrecht bedrängt wurden. 

Trotzdem eine schöne Ecke zum entlangschlendern. Unterwegs nahmen wir auch noch den Yasaka-Schrein und zahlreiche andere Tempel mit. Man braucht seine Kamera hier quasi nie weglegen, es gibt immer etwas zu fotografieren.

Als nächstes ging es mit der Bahn zum Fushimi Inari-Taisha. Hier wollten wir eigentlich an einem anderen Tag hin, aber da es regnen soll und wir noch Zeit hatten fuhren wir hin. 

Die Anlage ist bekannt für die 1000 roten Tore, die zum Gipfel des Berges führen. Am Anfang ist es auch hier unfassbar voll, doch umso weiter man hochgeht, desto leerer wird es und desto magischer auch. 

Leider haben wir es mit Kinderwagen und Kian nur bis zur 7. von 10 Stationen geschafft. Von dort aus wären es noch einmal 30 min Treppenstufen gewesen und so mussten wir leider aufgeben. Dennoch war es sehr sehr schön und hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Unterwegs konnten wir beobachten, wie Raben Mandarinen von Bäumen geklaut haben. Und die Aussicht war auch von Station 7 sehr hübsch. 

Apropos Mandarinen. Auch kulinarisch waren wir heute viel unterwegs. Salzgurke am Spieß, kandierte Erdbeeren, gefüllte Teigtaschen in Fischform (Vanille / Nutella), Mochi mit Erdbeere oder frische Süßkartoffelspalten vom Straßenstand - es war vieles dabei. Auch Matcha probierten wir (gibt es hier in allen Variationen an jeder Ecke). War allerdings nicht unser Ding 😂 schmeckte definitiv zu „grün“ 😂

Insgesamt legten wir zu Fuß über 15 Kilometer zurück — aber es hat sich gelohnt. Wir haben super viele tolle Dinge gesehen und einen mega ersten Eindruck von Kyoto bekommen. 

Antworten (3)

Anna-Lena
Hahahah muss so lachen wegen des Matcha 😂❤️ lerne voll viel, mega spannend und sieht so schön aus alles! 😍

Bin gerade mit Oma bei Opa und habe den Bericht vorgelesen und die Fotos gezeigt. Beide sind ganz begeistert von den vielen Fotos und Berichten. Liebe Grüße von Oma und Opa und von mir 🤩😘🤩😘

Christian
Mega schön 🤩

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