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Die Welt in einem Dorf

Veröffentlicht: 25.04.2024

Nachdem ich dann doch endlich ein warmes Bett für die nächste Nacht gefunden habe, bin ich wieder gut gelaunt meinem Etappenziel entgegen geradelt. Das Dorf, wo meine Unterkunft war, war sehr klein (400 Einwohner) und total ausgestorben. Auf der wenig aussichtsreichen Suche nach einem Laden oder Restaurant fand ich tatsächlich ein restaurant/cafe/bar/Laden in einem. Geführt von einem Architekt aus Guatemala und der einzige Gast war ein älterer Schotte, der meistens in Frankreich lebt, Luxus cruises für das Königshaus auf die Hebriden organisiert, ein Nachfolger der Cambell-Familie ist (bekannte wiskeybrennberei) und eine venezianische Nichte hat, die den englischen Palast renoviert. What? Und ich dachte noch, das wird ein stink langweiliger Abend in diesem Dorf. Es war also ein sehr lustig und nach einigen drinks bin ich dann mit Taschenlampe zu meiner Unterkunft gelaufen, Straßenlaternen gibt es dort nämlich keine.

Am nächsten Tag ging es dann sehr idyllisch an der Loire entlang mit einem Abstecher über Nevers, wo es auch einige sehr imposante Bauwerke zu sehen gab.

Antworten (2)

Liebe Lisa, danke, dass ich das alles sehen und lesen darf. Ich habe sehr großen Respekt vor dem, was du da machst. Es klingt nach großer Anstrengung. Du hast aber offenbar tolle Erlebnisse, und das Wetter scheint ja auch zwischendurch ganz gut zu sein. Der Abend mit dem Schotten war wohl abwechslungsreich.👍 Gern drehe ich das Thermometer ein paar Grad höher. Gute Fahrt weiterhin! Ich hatte es schon bedauert, dass ich heute bei 24 km 3 mal nass geworden bin, aber da lachst du ja nur drüber. 😂 Du kommst offenbar gut voran. Weiter so. Liebe Grüße Peter

Lisa
Schön, Peter, dass du auch trotz Regen draußen in Bewegung bist. Es ist gut, dass es nicht mehr so kalt ist, der Regen stört mich nicht so sehr, außer wenn ich Hunger habe und es nicht zum unterstehen gibt ;-D

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